Mouches volantes

mouches volantes

Die französischen Wörter Mouches volantes bedeuten wörtlich übersetzt fliegende Fliegen und beschreiben Visus Beschwerden, bei welchen schwarze Punkte, Flusen, Fäden oder Mücken entstehen, wenn eine neutrale Fläche wie eine weiße Wand betrachtet wird.

Solche Beschwerden können jedoch auch plötzlich, wie beispielsweise beim Lesen auftreten; sie sind Folge einer Glaskörpertrübung.

Pathophysiologie

Ab dem vierzigsten Lebensjahr können durch Verflüssigung und Schrumpfung des eigentlich homogenen Glaskörpers, derartige Veränderungen auftreten, sodass sich Kollagenfasern im Glaskörper zu Fibrillen verdichten, im weiteren Verlauf hebt sich der Glaskörper nach und nach von der Netzhaut.
Aufgrund dieser pathologischen Veränderungen können sich diese Fäden im Auge fortbewegen und Schatten auf die Netzhaut werfen; wahrgenommen werden diese Schatten als krumme, lange oder kurze Fäden.

Im Laufe der Zeit setzten sich diese Fäden am Augenboden ab und können nur noch bei schnellen Kopfbewegungen wahrzunehme werden.

Mouches volantes sind bis hin zu einem gewissen Grad unbedenklich und normal, denn sie treten selbst in jungen Jahren und beim gesunden Auge auf.
Nehmen jedoch diese Glaskörpertrübungen plötzlich stark zu oder gehen sie mit Lichtblitzen einher, sollte eine augenärztliche Untersuchung erfolgen.

Aufgrund der Umstände, dass die Netzhaut tangiert wird, ist eine Netzhautverletzung eine gefährliche Komplikation und bedarf ebenfalls einer fachärztlichen Beurteilung, da eine solche Netzhautverletzung einen mitunter kompletten Sichtverlust zur Folge haben kann.

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